Dresdner sagen klar Ja zu Auto, Infrastruktur und Pragmatismus

Die AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat begrüßt die hohe Beteiligung an der Bürgerbefragung mobiVOTE zum Dresdner Mobilitätsplan 2035+. Mit über 12.500 Teilnehmern, davon mehr als 10.400 vollständigen Bewertungen aller 70 Maßnahmen, haben die Dresdner und Menschen aus der Region ein deutliches Signal gesendet.

Die zentralen Erkenntnisse der Bürgerbefragung sind:
– Besonders hohe Zustimmung erhielten Maßnahmen wie der Erhalt des Blauen Wunders (und die langfristige Berücksichtigung von Ersatzstandorten), leistungsfähiger Straßenbau, der Neubau der Carolabrücke sowie der Erhalt der Infrastruktur.
– Autofahrer, ältere Bürger und Menschen aus dem Umland setzen klare Prioritäten auf funktionierende Hauptverkehrsadern, Grünwellen und die Berücksichtigung von Pendler- und Logistikverkehr.
– In den Freitext-Kommentaren fordern die Teilnehmer explizit eine bedarfsorientierte Raumverteilung ohne Ideologie, gegenseitige Rücksichtnahme, bessere Baustellenkoordination, den Erhalt leistungsfähiger Straßen und eine faktenbasierte anstatt einer ideologisch getriebenen Verkehrsplanung.

Der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Stadtratsfraktion Marco Dittrich erklärt dazu:
„Wir sehen uns mit unserem Handeln im Stadtrat durch die Ergebnisse von mobiVOTE klar bestätigt. Die Dresdner wollen keine grün-ideologische Umverteilung des Straßenraums zulasten des Autoverkehrs. Sie fordern den Erhalt und Ausbau funktionierender Infrastruktur, barrierefreien ÖPNV und sichere Wege für alle – aber eben nicht auf Kosten der Mobilität der arbeitenden Bevölkerung. Maßnahmen wie mehr Tempo 30 oder die Ausweitung von Bewohnerparkgebieten fanden deutlich geringere Zustimmung. Die Mehrheit der Dresdner will keinen Auto-Verbots-Kurs, sondern eine pragmatische Mobilitätspolitik, die alle Verkehrsträger berücksichtigt – insbesondere das Auto als unverzichtbaren Bestandteil des Alltags für Berufstätige, Familien und Pendler. Priorität muss der Erhalt und der bedarfsgerechte Ausbau leistungsfähiger Straßen haben, nicht deren gezielte einseitige Verknappung zugunsten von einzelnen Verkehrsträgern oder Verkehrsberuhigung.“

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