Am 5. Juni 2026 jährt sich zum 200. Mal der Todestag von Carl Maria von Weber, einem der bedeutendsten Komponisten der Romantik. Geboren 1786, prägte Weber die deutsche Musiklandschaft nachhaltig und setzte mit seinen Werken wie der Oper „Der Freischütz“ neue Maßstäbe in der musikalischen Erzählkunst.
Susanne Dagen, kulturpolitische Sprecherin der AfD-Stadtratsfraktion, ordnet seine Bedeutung für Dresden ein:
„Der romantische Komponist Carl Maria von Weber steht in ganz besonderem Bezug zu Dresden. Hier wirkte er zur Blütezeit der Romantik am Hofe als Kapellmeister und leitete das königliche Opernhaus. Dresden war für Weber nicht nur ein berufliches Zentrum, sondern vor allem auch ein Ort großer kreativer Schaffenskraft.
Sein hiesiges Wirken trug entscheidend zur Entwicklung der deutschen Oper bei, „Der Freischütz“ gilt noch heute als die erste deutsche Nationaloper. Sein 200. Todestag bietet nun Anlass, Carl Maria von Weber und seine Verdienste um Dresden und die klassische Musik einer breiten Öffentlichkeit erneut vor Augen zu führen und sein Erbe zu würdigen. Veranstaltungen und Konzerte in Dresden, u.a. im Kügelgenhaus, ehren ihn in diesem Jahr auf vielfältige Weise und laden dazu ein, seine Meisterwerke neu zu entdecken. Auf die für 2028 geplante Wiedereröffnung des Hosterwitzer Carl-Maria-von-Weber-Museums, der ehemaligen Sommerresidenz Webers, freue ich mich schon jetzt!“
Das Grab Carl Maria von Webers befindet sich auf dem Alten Katholischen Friedhof in Friedrichstadt.

