Um sogenannte „Dooring-Unfälle“ zu vermeiden, sollen entlang der Antonstraße im Abschnitt zwischen Robert-Blum-Straße und Hainstraße sämtliche PkW-Parkplätze wegfallen. Bereits am Montag, den 17. August, sollen die Bauarbeiten beginnen. Dabei werden die vorhandenen Parkbuchten entsiegelt und Bäume gepflanzt. Leidtragende sind wieder einmal Anwohner und Gewerbetreibende vor Ort.
„Wer für 40.000 Euro Steuergeld Parkraum vernichtet, muss der Öffentlichkeit auch sagen, wie viele Unfälle an dieser konkreten Stelle tatsächlich passiert sind. Stattdessen wird mit einem allgemeinen Gefahrenbegriff operiert, der jede Maßnahme im Rahmen des Radverkehrskonzepts pauschal rechtfertigen soll“, erklärt Marco Dittrich, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Stadtratsfraktion. „Die AfD-Fraktion steht grundsätzlich für mehr Sicherheit im Straßenverkehr – auch für Radfahrer. Genau deshalb muss jede Maßnahme, die Steuergeld kostet und Infrastruktur verändert, auf einer nachvollziehbaren Unfalldatenlage beruhen. Ohne diesen Nachweis ist das keine evidenzbasierte Verkehrssicherheitspolitik, sondern die schrittweise Verdrängung des Autoverkehrs aus der Stadt – unter dem Deckmantel der Sicherheit“, kritisiert Marco Dittrich weiter.
Die AfD-Stadtratsfraktion verweist zudem auf die angespannte Haushaltslage der Landeshauptstadt Dresden. Vor diesem Hintergrund ist es nicht vermittelbar, weitere Parkflächen ohne belegte Notwendigkeit zurückzubauen, während an anderer Stelle im städtischen Haushalt gespart werden soll.

