Eine Aktuelle Stunde mit dem Titel „Keine Windräder in Dresden – Regionalplanung Windenergie“ sorgte im Stadtrat für eine angeregte Debatte.
Langfristig drohen sie für die Kommunen zur versteckten Kostenfalle zu werden. Denn nach einer im Durchschnitt 25-jährigen Laufzeit werden die Windräder zu Sondermüll. Zwar sind die Betreiber gesetzlich dazu verpflichtet, Rücklagen für den Abriss zu bilden.
„Dennoch ist es auf lange Sicht nicht absehbar, ob diese finanziellen Mittel am Ende für die dann notwendigen Maßnahmen auch ausreichen. Es besteht die realistische Gefahr, dass die Kommunen auf den Abrisskosten sitzenbleiben werden“, warnt Albrecht Wünsch, umweltpolitischer Sprecher der AfD-Stadtratsfraktion.
Den Stadtratsbeschlüssen entgegen steht zwar das auf Bundesebene beschlossene Windenergieflächenbedarfsgesetz, aber die Bürger vor Ort wissen am besten, was gut für sie und die Region ist.

