Natur vor Infrastruktur? 650.000 € für den Landgraben in Blasewitz – aber die Fußwege bleiben marode!

Die Landeshauptstadt Dresden erhält 650.000 € Fördermittel (95 % vom Freistaat) für die „naturnahe Gestaltung“ des Landgrabens in Blasewitz – ein reines Naturschutzprojekt für Pflanzen, Insekten und Amphibien. Das ist grundsätzlich positiv für die Umwelt.
Aber warum werden für die dringend nötige Sanierung der maroden Fußwege im selben Stadtteil keine vergleichbaren Fördermittel beantragt? Tausende Anwohner müssen sich täglich mit kaputten, überfluteten und gefährlichen Wegen abfinden – besonders ältere Menschen und Familien mit Kinderwagen sind betroffen.

AfD-Stadtrat Marco Dittrich (Blasewitz / Striesen-Süd) kommentiert:
„Jeder investierte Euro in Striesen und Blasewitz ist ein guter Euro – aber wie überall in Dresden werden völlig falsche Prioritäten gesetzt. Die Stadt beweist, dass sie Fördermittel mit 95 % Quote beantragen kann, wenn sie will – beim Landgraben klappt das hervorragend. Für die wirklich wichtigen Themen wie sichere, sanierte Fußwege fehlt jedoch der gleiche Ehrgeiz. Warum eigentlich? Müsste OB Hilbert nicht mit derselben Energie auch für funktionierende Infrastruktur kämpfen? Die Bürger haben ein Recht auf beides – aber zuerst auf intakte Wege!“

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