Bereits 21,5%: Anzahl der Schüler mit Migrationshintergrund steigt weiter

Knapp 21,5 Prozent der Dresdner Schüler haben mittlerweile einen Migrationshintergrund. Besonders hoch ist der Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund an der 101.Oberschule (83,4 Prozent), an der 16. Grundschule (71,5 Prozent) und an der 14. Grundschule (69 Prozent). 21 von insgesamt 72 Dresdner Grundschulen haben einen Schüleranteil mit Migrationshintergrund von über 30 Prozent. Den geringsten Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund (2 Prozent) hat die 59. Grundschule im Dresdner Stadtbezirk Weißer Hirsch. Das ergab eine Anfrage des AfD-Stadtrat Falk Breuer.

Des Weiteren geht aus der Antwort hervor, dass es derzeit 103 Vorbereitungsklassen gibt. An 86 Dresdner Schulen sind Schulsozialarbeiter mit einem Vollzeitäquivalent von insgesamt 113,21 beschäftigt. Das Budget für die Schulsozialarbeit beträgt knapp 9,2 Millionen Euro im Jahr 2026.

„Die Zahlen für das Schuljahr 2025/26 bestätigen einen besorgniserregenden Trend: bei 32 Schulen – 21 Grundschulen und acht Oberschulen, einem Gymnasium und zwei Beruflichen Schulzentren – liegt der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund bei über 30 Prozent. Im Schuljahr 2021/22 waren es noch 23 Schulen – 15 Grundschulen sowie acht Oberschulen. Eine erfolgversprechende Integration wird so immer schwieriger und die gesteckten Bildungsziele rücken in weitere Ferne“, mahnt Falk Breuer.

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