Fraktionen fordern Wende in der städtischen Klimapolitik: Vernunft statt Ideologie!

Dresden soll bis 2035, spätestens jedoch bis zum Jahr 2040 klimaneutral werden. So sieht es die aktuelle Beschlusslage vor, für deren Umsetzung die grüne Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen verantwortlich ist. Auch das von ihr vorgelegte Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept sieht eine strategische Ausrichtung für eine möglichst schnelle Klimaneutralität vor.

Doch gegen diese realitätsfernen Ziele gibt es deutlichen Widerstand: Ein Antrag der Fraktionen CDU, Team Zastrow und FDP/FB soll nun für eine Kehrtwende in der städtischen Klimapolitik sorgen. So soll der Stadtrat feststellen, dass das vorlegte Konzept in Teilen nicht umsetzbar ist und die Kompetenz zur Erarbeitung einer Lösung an die SachsenEnergie AG übertragen werden.

Der umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Albrecht Wünsch, bewertet das wie folgt: „Das grüne Klimaschutzkonzept hat das Potenzial unsere Stadt wirtschaftlich zu ruinieren. Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Stadt und bezahlbare Energie für ihre Bürger haben für uns höchste Priorität.
Der interfraktionelle Antrag ist darum ein richtiger Vorstoß für eine Energiepolitik mit Vernunft statt Ideologie.“

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