Die Sächsische Zeitung widmete sich unserem Antrag zum Rückbau des Fernwärmeleitungsprovisoriums auf der Augustusbrücke. Im Artikel kommt auch der Energieversorger SachsenEnergie zu Wort und droht mit einem Schreckensszenario für den Fall, dass der Stadtrat unserem Antrag zustimmt. AfD-Stadtrat Thomas Ladzinski möchte den Behauptungen jedoch widersprechen:
„Wenn SachsenEnergie behauptet, ein Rückbau der provisorischen Fernwärmeleitungen auf der Augustusbrücke würde die Neustadt und Teile Pieschens von der Fernwärmeversorgung abschneiden, so ist das eine an den Haaren herbeigezogene bewusste Fehlinterpretation unseres Antrages.
Es handelt sich um ein Provisorium, das vom Stadtrat unter der Bedingung akzeptiert wurde, unser Stadtbild nur für einen Winter zu stören. Nun wurde die Genehmigung jedoch auf unbestimmte Zeit verlängert.
SachsenEnergie soll lediglich ein ohnehin bereits geplantes Bauvorhaben zur Verlegung der Rohre unter der Elbe realisieren. Sollten sich beim Bau Verzögerungen ergeben, könnte die Stadt die derzeitige Nutzungsgenehmigung bis zur Fertigstellung der neuen Lösung selbstverständlich verlängern. Niemand soll in einer kalten Wohnung sitzen. Dass SachsenEnergie mit einem Jahresumsatz von 300 Millionen Euro laut eigener Aussage nun doch kein Geld für Düker-Leitungen unter der Elbe hat, kommt sehr überraschend und klingt wie eine fadenscheinige Ausrede.“

